vom Wunsch zur Tat…

Immer öfter mit meinem Sohn Gespräche über die “Aufschieberitis”.
Habe ihm von Menschen erzählt, die großartige Dinge tun können, an ihre Kraft kommen. Einfach deshalb, weil sie durch ihr Leid an einer schweren Krankheit ihre Endlichkeit begriffen haben und deshalb keine Zeit vertrödeln wollen. Sie sind in der Lage, die kleinen Dinge des Lebens wert zu schätzen und ihre kleinen Fortschritte zu genießen und bringen ein Licht in die Welt, dass alle zum Strahlen bringen kann. So habe ich schon todkranke Menschen ihre Angehörigen trösten sehen oder vierjährige Mädchen Geschichten erzählen hören, während ich, innerlich fast verzweifelt, in ihrem Arm eine Vene zur Blutentnahme suchte. Finde diese Stärke so unglaublich und wenn ich dem Tod einen Sinn abringen kann, dann einzig den, dass er uns Aufblühen lässt, solange er uns Zeit dazu lässt. Wenn man das für sich einmal begriffen hat, kommt einem vieles lächerlich vor, was man als hinderlich ansieht. Irgendwas geht halt immer…

Und jetzt ist meine kleine Pause zu Ende und ich mache mit meiner Arbeit weiter. Ich verzettle mich schnell.

Bild gefunden bei N24

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Stefanie Jerz