Frust, Lust & alles dazwischen

Seit vier Tagen bin ich “unpässlich”…im wahrsten Sinne des Wortes…mir passt überhaupt nichts. Mein Körper produziert mal wieder diverse Zipperlein…Menschen um mich herum provozieren mich ständig (so meine ich…muss gar nicht mal stimmen) und die Arbeit, die ich zu tun habe kann mich auch mal…
Warum ist das so? Wenn ich mir diese Frage stelle, bin ich schon wieder auf dem Wege der Besserung.
Heute früh dann die Erleuchtung: Musste bei meinen “Flugversuchen” wiederholt eine Schlappe einstecken (Leute, die hier öfter lesen, wissen, dass ich mit dem “Fliegen” alles meine, was das Erheben über den schnöden Alltag angeht und sie wissen auch, wie wichtig ich das nehme). Meiner Trauer darüber habe ich gar nicht zugehört, aus Angst, dass ich entmutigt werde. Jetzt erst traute ich mich, ganz hin zuhören und zu fühlen.
Da dachte ich dann auch wieder an einen Cartoon von Marunde der mich ganz tief berührte und der deshalb an meinem Kühlschrank hängt:
Eine Taube auf dem Zaun fragt: “Du willst mit mir Schluss machen? Warum? Wir lieben uns doch.”
Darauf der am Boden hockende Hahn: “Ich kann dir einfach niemals verzeihen, dass ich nicht fliegen kann.”

Das sagt eigentlich alles: Mensch, sieh zu, dass du zufrieden bist mit dir.
Fühle mich schon viel befreiter jetzt und freue mich mal wieder, dass ich mit diesem Blog meine Gedanken ins Nichts pusten kann. Falls es dann jemand liest und darüber kommunizieren mag…um so besser…

Jetzt mache ich erst mal Pfannkuchen für alle und kann gerade wieder klar erkennen, dass ich froh bin, einen Alltag zu haben, der nicht geschüttelt wird von Katastrophen, Krankheit oder sonst was. Eigentlich eine ganz banale Einsicht…ab und zu nur nicht abrufbar.

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Stefanie Jerz