Blasen, Sturm & Stuss
Das Wasser, das Wasser hier in meiner Küche. Das Wasser auf dem Herd. Wartet wieder auf die Hitze, die es zum Kochen bringt, es sprudeln lässt in feinen Perlen. Um und um und um sich selbst herum. Bis eines Tages -ich ahne es - das Sprudeln sich in der Tiefe sammelt. Unter harmlos glatter Fläche.
Sobald jemand den Deckel hebt, erwartungsvoll der Blick, quirlen sich die braven, feinen Blasen, sprudelklein zu einer großen, der Größten, die es je gegeben hat. Mit Macht und Kraft wird sie sich drehen, drückt sich hoch und schießt nach oben. Will sich entladen, wird noch schneller, springt dem ahnungslosen Blick entgegen… mit einem leisen: blupp
Ich danke meiner Ma tausendmal dafür, dass sie mich ans Lesen und Schreiben heran geführt hat. Ohne dieses Ventil müsste ich vor Langeweile manchmal sicher irgend etwas kaputt schlagen…oder so…
Geht doch nix über Sublimierung

07. Januar 2010 um 21:09
Ein Hoch auf alle Ventile. Bezüglich deines Blogs über die zunehmende Abhängigkeit des Menschen von Maschinen und Maschinerie: Kaputtschlagen wäre doch gar nicht mal so schlecht. Ich beginne mit….. Liebe Grüße. katrin