Archiv für die Kategorie ‘die Arbeit’

Kaffee, Wort & Ziele

Dienstag, 28. Oktober 2008

Morgens schnell die Betten gemacht und dann von der Hausarbeit weg gestohlen, um mit meiner liebsten Kollega in die Stadt zu fahren. Endlich mal wieder ein Treffen ohne Arbeit und doch arbeiten wir immer wieder…wir haben so viele Ideen, dass mir ganz schwindelig wird vor Freude und Erwartung. Und es öffnen sich immer wieder neue Türen. Meine Freundin und Kollegin ist ein Wunder im finden solcher Türen…und gemeinsam klopfen wir bei allen an. Meinem Mann wünsche ich bald neue Türen hinter denen er seinen Arbeitstag erfüllender verbringen kann. Satte sechzehn! Stunden seines Lebens hat er sich heute wieder abgerungen und war dem entsprechend ausgelaugt. Ihm einen dankbaren Kuss.

www.moccabar-duisburg.de

die Moccabar am Sonnenwall

Endlich Montag…

Montag, 27. Oktober 2008

…es soll Leute geben, die nur auf das Wochenende hin leben. Dazu gehörte ich früher auch…als ich noch bezahlte Arbeit in einer Arztpraxis leistete. Die Arbeit machte Spaß, keine Frage. Aber es war wunderbar sich am Wochenende dann gehen lassen zu können…zu tun, wozu ich Lust hatte…ausschlafen…

Das hat sich, mit der gewaltigen Verschiebung meiner Lebensumstände und - zwangsläufig - meiner Interessen, grundlegend verändert. Bin halt Mutter. Das sehe ich nicht als meine Arbeit an. Mutter sein ist Lebensentwurf. Arbeit trennt man für gewöhnlich zeitweise von seinem Privatleben. Das ist als Mutter nicht möglich. Als Mutter eine Arbeit haben zu wollen, zu der sie sich berufen fühlt, ist schwierig, beinahe unvereinbar…immer “fauler” Kompromiss. Heute freue ich mich also, wenn das Wochenende vorüber ist, weil die Kinder dann alle in der Schule sind, ich dann endlich meine Arbeit in Ruhe tun kann, ohne zwischendurch Kinderinteressen zu befriedigen, zu kochen, zu putzen…oder ähnliche Dinge zu tun, die mein Leben zu hause mit Kindern so dicht haben werden lassen, dass ich darüber mehr und mehr nachdenken und schreiben mag…muss.

Das Wochenende war gut zum Luft holen und Luft machen. Mit den Kindern gab es intensive und wunderschöne Momente. Und das Sushi von meinem Mann war spitze!
Aber: Tell me why don´t you like Mondays? I love it!

Stefanie Jerz