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Frust, Lust & alles dazwischen

Dienstag, 07. Juli 2009

Seit vier Tagen bin ich “unpässlich”…im wahrsten Sinne des Wortes…mir passt überhaupt nichts. Mein Körper produziert mal wieder diverse Zipperlein…Menschen um mich herum provozieren mich ständig (so meine ich…muss gar nicht mal stimmen) und die Arbeit, die ich zu tun habe kann mich auch mal…
Warum ist das so? Wenn ich mir diese Frage stelle, bin ich schon wieder auf dem Wege der Besserung.
Heute früh dann die Erleuchtung: Musste bei meinen “Flugversuchen” wiederholt eine Schlappe einstecken (Leute, die hier öfter lesen, wissen, dass ich mit dem “Fliegen” alles meine, was das Erheben über den schnöden Alltag angeht und sie wissen auch, wie wichtig ich das nehme). Meiner Trauer darüber habe ich gar nicht zugehört, aus Angst, dass ich entmutigt werde. Jetzt erst traute ich mich, ganz hin zuhören und zu fühlen.
Da dachte ich dann auch wieder an einen Cartoon von Marunde der mich ganz tief berührte und der deshalb an meinem Kühlschrank hängt:
Eine Taube auf dem Zaun fragt: “Du willst mit mir Schluss machen? Warum? Wir lieben uns doch.”
Darauf der am Boden hockende Hahn: “Ich kann dir einfach niemals verzeihen, dass ich nicht fliegen kann.”

Das sagt eigentlich alles: Mensch, sieh zu, dass du zufrieden bist mit dir.
Fühle mich schon viel befreiter jetzt und freue mich mal wieder, dass ich mit diesem Blog meine Gedanken ins Nichts pusten kann. Falls es dann jemand liest und darüber kommunizieren mag…um so besser…

Jetzt mache ich erst mal Pfannkuchen für alle und kann gerade wieder klar erkennen, dass ich froh bin, einen Alltag zu haben, der nicht geschüttelt wird von Katastrophen, Krankheit oder sonst was. Eigentlich eine ganz banale Einsicht…ab und zu nur nicht abrufbar.

Kopf, Zahl oder doch lieber Herz?

Dienstag, 03. März 2009

Lyrisch geht mir gerade ein wenig die Puste aus…was den Blog angeht ebenfalls…aber so viele andere Sachen sind interessant.
Unser neues Stück wächst und wächst…und nimmt meine Kollegafreundin und mich ganz schön in Anspruch. Außerdem fordern gerade die anderen Schubladenleichen ihr Recht und wollen - wenn auch nur ganz zaghaft - wieder an die noch zögerliche Frühlingssonne. Will heißen: hab diverse alte Texte ein zigstes Mal überarbeitet und eingeschickt. Und die Workshops, mit denen ich gerne ein wenig unser Konto aufpolstern würde muss ich weiter unter die Leute bringen.
Merkwürdig, wie ich meinem Erfolg manchmal selbst im Wege stehe, weil ich nicht komplett und mit all meiner Kraft dort einsteige.

Es ist…wie so oft und schon Klischee - die Liebe, die davon abhält…das Nest zu hause scheint doch immer das beste zu sein…so oft ich auch manchmal selbst hinein sch…
Wieviel Hausarbeit verträgt eine Schriftstellerin eigentlich?

öffentliche Frau vs. private

Bild www.kresin.de

Kinder, Küche und noch was…

Montag, 08. Dezember 2008

Ein Wochenende nach meinem Geschmack: an zwei Tagen liebe Gäste gehabt, ein wunderschöner Kinoabend mit Quatschen und Leckereien, die Kinder waren zeitweise außer Haus & heute dann der Weihnachtsmarkt unserer Schule, der - dank der vielen Helfer - wieder ein voller Erfolg wurde. Mag es sehr, kleiner Teil einer so großen Aktion zu sein. Und dass meine Familie dabei geholfen hat, machte es noch schöner. Auch, wenn diese Tage anstrengend waren: Die Entspannung und das zufriedene Gefühl danach sind es wert.

zufrieden sein

Bild von www.tage-wie-dieser.de

Stefanie Jerz